TestberichtGamingAktualisiert im 18. Juli 2026

Wir haben die Nintendo Switch 2 ausprobiert: Was wirklich bleibt

Zwei Wochen zwischen Zug, Sofa und nächtlichen Sessions. Die Switch 2 ist die Hybrid-Konsole, die Nintendo immer bauen wollte: schneller, flüssiger, weiterhin unverkennbar sie selbst. Mit zwei Einschränkungen.

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Nintendo

Switch 2

Die definitive Hybrid-Konsole, zweite Auflage

prestazioni
8.8
qualità schermo
8.4
autonomia
7.5
ergonomia
9.0
parco titoli
9.2
8.6

Unsere Note

469 €

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Vorteile

  • Ladezeiten nahezu verschwunden
  • Nahezu vollständige Abwärtskompatibilität
  • Magnetische Joy-Cons endlich fest

Nachteile

  • Kein OLED-Modell zum Start
  • Teurere hauseigene Spiele

Fazit

Die vielseitigste Konsole am Markt, erneut. Sie lohnt sich für fast alle — außer für Besitzer einer Switch OLED ohne neues Wunschspiel.

PREXO · 3 Min. Lesezeit

Das Testtagebuch

Der erste Abend ging bis tief in die Nacht

Zehn Minuten genügen, um zu sehen, wohin diese Konsole steuert. Man steckt die neuen Joy-Cons an — die magnetischen, die mit einem satten Klick einrasten —, weckt das 7,9-Zoll-Display, und das Menü gleitet mit 120 Hz ohne das kleinste Ruckeln. Dann startet man ein erstes anspruchsvolles Spiel und merkt, dass der Stuhl, auf den man sich „zwei Minuten zum Testen" gesetzt hat, einen drei Stunden festgehalten hat.

Der Sprung steckt nicht in den Zahlen auf der Verpackung, sondern im Gefühl. Die alte Switch schwächelte zuletzt: lange Ladezeiten, Frame-Einbrüche, matschige Texturen im Handheld-Modus. All das ist weg, übrig bleibt das Spiel.

Was sich gegenüber der ersten Switch ändert

Die Switch 2 ist die Hybrid-Konsole, die Nintendo von Anfang an wollte: in der Hand, aufgestellt auf dem Tisch oder am Fernseher gedockt — aber mit Leistung einer anderen Klasse. Ihr Listenpreis liegt über der alten Generation und zielt auf alle, die Qualität wollen, ohne auf Mobilität zu verzichten. Sie rennt PlayStation und Xbox nicht bei der reinen Grafik hinterher: Sie spielt ein anderes Spiel, das des „überall, sofort".

Der Alltag mit ihr

Im Zug und unterwegs

Hier bleibt die Switch ungeschlagen. Das 7,9"-Panel ist hell genug, um gegen ein sonnenbeschienenes Fenster anzukommen, und die 120 Hz lassen selbst das Scrollen der Menüs flüssig wirken. Der Akku ist der einzige Kompromiss: zwei bis sechs Stunden je nach Spiel, für eine lange Fahrt bleibt das Ladegerät also in der Tasche.

Am Fernseher im Wohnzimmer

Im Dock klettert das Bild auf rekonstruiertes 4K, und der Abstand zum alten Modell ist auf einem großen Panel offensichtlich. Es ist nicht die Schärfe einer High-End-Standkonsole, aber mehr als genug, um eine offene Welt vom Sofa aus zu genießen.

Abende in Gesellschaft

Man löst die beiden Joy-Cons, reicht einen einem Freund, und dreißig Sekunden später spielen zwei. Das ist der alte Zauber, und nun wackeln die magnetischen Controller nicht mehr in der Schiene. Ein kleines Detail, das man jedes Mal spürt.

Die Überraschungen, im Guten wie im Schlechten

Positiv überrascht haben uns die Ladezeiten. Welten, die früher zwanzig Sekunden verlangten, öffnen sich jetzt in wenigen. Das ändert den Rhythmus des Spiels, nicht nur die Totzeiten. Auch die Abwärtskompatibilität ist nahezu vollständig, und die alte Bibliothek besser laufen zu sehen als früher ist eine stille Freude.

Auf der Minusseite zwei Dinge. Erstens kein OLED zum Start: Das LCD ist ausgezeichnet, doch wer von der Switch OLED kommt, bemerkt weniger tiefe Schwarzwerte. Zweitens der Preis der hauseigenen Spiele, um eine Stufe gestiegen.

Sie ist für dich, wenn… / Schau dich um, wenn…

  • Sie ist für dich, wenn du die erste Switch ausgelassen hast und jetzt bestmöglich einsteigen willst.
  • Sie ist für dich, wenn du viel unterwegs spielst und Mobilität schwerer wiegt als absolute Grafik.
  • Sie ist für dich, wenn du eine Switch-Bibliothek hast und sie endlich flüssig laufen sehen willst.
  • Schau dich um, wenn du die pure Grafikkraft einer Top-Standkonsole suchst.
  • Schau dich um, wenn du bereits eine Switch OLED besitzt und dich kein neues Spiel wirklich lockt.

Das Fazit

Die Switch 2 macht fast alles richtig: stärker, flüssiger, robuster und weiterhin sie selbst. Die Einschränkungen — kein OLED, teurere Spiele — wiegen wenig gegen den Fortschritt beim Erlebnis. Note: 9 von 10. Ist das Budget knapp und die neueste Leistung nicht nötig, bleibt die originale Switch OLED heute eine sinnvolle Alternative, besonders im Angebot.

Die PREXO-RedaktionAktualisiert im 18. Juli 2026
Wir haben die Nintendo Switch 2 ausprobiert: Was wirklich bleibt · PREXO